Blackout Problems – Das Bett Frankfurt KAOS Tour

Am vergangenen Dienstag, den 06.11. ging es nach Frankfurt zur KAOS Tour von Blackout Problems. Mit von der Partie waren Bloodhype aus Berlin. Bloodhype, die bei vielen vielleicht durch ihren Schlagzeuger Baku (ehemals Jennifer Rostock) und Elmar (ebenfalls ehemals Jennifer Rostock – Gitarre), begannen pünktlich mit ihrem Set. Die Menge wurde definitiv mitgerissen und es wurde ordentlich zum angesagten Indie Klang abgegangen. Die Entscheidung Bloodhype mit auf Tour zu nehmen, war wohl nicht die schlechteste, die Blackout Problems treffen konnten. Unteranderem wurden die Songs Romeo und Wolves gespielt. Meiner Meinung nach eine Liveband, die viel mehr Reichweite verdient hat und von der wir noch viel hören werden.

Weiter ging’s dann auch nach einer halben Stunde Umbaupause mit Blackout Problems, auf die wohl jeder sehnsüchtig gewartet hat. Die Show wurde mit „How Are You Doing“ direkt kraftvoll gestartet und das Adrenalin schoss durch alle Körper durch. Aber das sollte nicht der letzte Song sein, der den Laden zum Beben brachte. Weiter ging es nämlich direkt mit „How Should I Know“ und spätestens da, sind wohl alle vom Adrenalin überschüttet worden. Die Menge im „Das Bett“ bebte ununterbrochen. Aber es wurden neben sämtlichen Songs vom neuen Album „KAOS“ auch alte Lieder gespielt, die ebenfalls beim Publikum sehr gut ankamen. Und dort zeigte sich, dass es viele neue, aber auch viele Fans gibt, die schon Jahre dabei sind und auch bei den ganz alten Songs textsicher sind. Gute 90 Minuten später war das Set dann auch zu Ende.

Die Zugabe war wohl das Highlight für viele in der Halle. Angefangen mit „Charles“, wo sich Frontmann Mario nach hinten ans Keyboard verzog und das ziemlich nachdenkliche Lied von dort aus performte. Aber auch das war lange nicht das Highlight des Abends. Weiter ging es nämlich mit einem Cover der befreundeten Band Heisskalt, mit denen sie gerade erst eine Split Platte rausgebracht haben. „Das bleibt hier“ klang aus den Boxen und riss nochmal alle mit. Aber auch einer der schönsten Abende nimmt irgendwann ein Ende und so klangen die ersten Töne von „Rome“ (SPLIT mit Heisskalt) aus den Boxen und es wurde nochmal ordentlich der Laden zerlegt, zu Zeilen wie „I said I’d rob a fucking bank with you, we paid for the tickets and burn the rest. It’s you and me aganst them all, for now.”

Blackout Problems sind in der Alternative Rock Szene schon lange kein Geheimtipp mehr, denn wer sich in dem Genre bewegt, kommt um die 4 Münchener nicht mehr rum.

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