Das Aus nach 14 Jahren

13232992_1409461589079997_40465379106356176_n

Nicht nur in den Unteren Klassen verschwinden Vereine aus dem Spielbetrieb der Ligen. Meistens ist das liebe Geld der aus schalggebende Punkt.
Viel zu hoch wollen einige Vereine spielen.
Nur war es bei den Hamburg Freezers nicht so. 14 Jahre wuchs die Freezers Familie stetig.
Es entstanden Freundschaften, die ein oder Beziehung wuchs bestimmt über die 14 Jahre in Hamburg.
Man feuerte mit den Freezers, man trauerte nach Niederlagen mit den Freezers. Auswärtsfahrten wurden organisiert. Champion Hockey League spielten die Freezers.
2002 war die Geburtsstunde der Hamburg Freezers. Ich muss ehrlich sein, anfangs konnte ich mit dem Verein aus Hamburg gar nichts anfangen. Das Logo war so ungewohnt. Der Standort Hamburg passte irgend wie gar nicht zum Eishockey.
Nach ein paar Saison wurde mir klar, dass Hamburg und die Freezers einfach zusammen gehören.
Auch wenn der sportliche Erfolg leider immer wieder auf der Strecke blieb. Die Fans standen zu Ihren Kühlschränken und Ihrer O² World ( Barclay Areana ). Die Freezers wurden zu einer Kultfigur im Hamburger Sport! Man hatte jetzt nicht nur den Hamburger SV, sondern auch einen Eishockey Verein Namen “Hamburg Freezers”.
In der Champions Hockey League vielen die Erfolge nicht gerade rosig aus. Was zählt ist doch der Eishockey und Ihre tollen Fans. Sicherlich hätte sich die Hamburger über ein oder zwei Meisterschaften in den 14 Jahren gefreut. Es kam alles anders.
Bis zum bitteren Ende wurde von allen Seiten versucht den Standort Hamburg als Eishockey Metropole zu halten. Gerade wegen der guten Lage zu Wolfsburg. Das Nordderby hatte immer einen besonderen Reiz.
Nach Berlin war es auch nicht weit. Das Anschutz Derby war immer gut besucht! Eisbären Berlin vs. Hamburg Freezers wird es nicht mehr geben.
Das Ende einer 14 jährigen Era.
2002 Umzug von München nach Hamburg. Aus den München Barons werden die Hamburg Freezers.
2016 ein jähes Ende nach großartigem Kampf der Fans und Spielern ( u.a. Christoph Schubert, Jeromé Flaake ).
Man sammelte Spenden in einer Höhe von über 500.000€. Diese wurden noch erhöht auf ca. 1.200.000€. Trotzdem reichte die Anschutz Entertaiment Group keine Lizenzunterlagen bei der Deutsche Eishockey Liga ein.
Die Trauer ist sehr groß bei den Fans. Stellenweise machte sich auch Wut breit, Vielleicht kommt der Tag an dem Hamburg Freezers zurück kommen auf die große Eishockeybühne. Es ist nicht aller Tage Abend!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.